Vielseitigkeit mit großem Bildschirm oder kompakte Mobilität? ONEXPLAYER 3 vs. X2 Mini Pro

Beide Geräte verfügen über ein 8,8-Zoll-Display mit 144 Hz und VRR, daher war die Wahl zwischen ihnen nie von der Displaygröße abhängig. Es geht vielmehr darum, was man nach dem Blick auf die technischen Daten priorisieren möchte: wie der Chip die Leistung angeht, wie der Akku konzipiert ist und inwieweit jedes Gerät eher zu einer Workstation ausgebaut werden kann oder als reines Handheld bestehen bleibt.

Zwei Philosophien im gleichen Displayformat

Das ONEXPLAYER 3 basiert auf Intels Arc G3 Extreme-Plattform und setzt auf XeSS 3.0 Multi-Frame Generation, um die Bildrate zu erhöhen – ein Ansatz, der ein wenig von der nativen Reaktionsfähigkeit zugunsten höherer Bildraten in anspruchsvollen Titeln einbüßt. Das X2 Mini Pro läuft mit AMDs Ryzen AI Max+ 388 und der Radeon 8060S mit 40 CUs, derselben Grafikeinheit, die auch in den Tablet-Geräten von ONEXPLAYER verbaut ist. Dieser Ansatz zielt darauf ab, die angestrebten Bildraten nativ zu erreichen, anstatt Frames zu generieren, um sie zu erzielen. Keines der beiden ist objektiv besser; sie setzen lediglich unterschiedliche Schwerpunkte bei der Nutzung desselben Leistungsbudgets.

Akkuphilosophie: fest verbaut oder austauschbar

Das ONEXPLAYER 3 verfügt über einen 85-Wh-Akku, der fest im Gehäuse verbaut ist und auf den einstellbaren TDP-Bereich von 8 W bis 35 W abgestimmt ist. Das X2 Mini Pro nutzt ebenfalls einen 85-Wh-Akku, dieser ist jedoch extern und austauschbar, ganz im Sinne des Designs des APEX. Dieser Unterschied ist besonders wichtig für alle, die fernab einer Steckdose mehrere lange Spielsessions hintereinander absolvieren möchten: Ein Ersatzakku kann in wenigen Sekunden getauscht werden, während man bei einem fest verbauten Akku unabhängig von der Kapazität auf ein Ladegerät warten muss.

ONEXPLAYER 3 X2 Mini Pro
Chip-Plattform Intel (Arc G3 Extreme) AMD (Ryzen AI Max+ 388)
Grafikansatz XeSS 3.0 Frame Generation Native Radeon 8060S mit 40 CUs
Akku 85 Wh, fest verbaut 85 Wh, extern und austauschbar
Ausbaubarkeit der Kühlung Nur Luftkühlung Luft oder Flüssigkeit über Frost Bay (flüssigkeitsgekühlte Edition)
Arbeitsspeicher Bis zu 32 GB bei 8533 MT/s 48 GB oder 64 GB

An der Kühlleistung wird die „Vielseitigkeit“ richtig deutlich

Das X2 Mini Pro ist in Standard- und flüssigkeitsgekühlter Edition erhältlich. Die flüssigkeitsgekühlte Version kann für längere Sessions mit hoher Leistung an die optionale Frost-Bay-Einheit angeschlossen werden – derselbe Ausbauweg, der auch für das APEX verfügbar ist. Das ONEXPLAYER 3 bietet derzeit keine flüssigkeitsgekühlte Option. Für alle, die das Gerät für längere Sessions an einen Schreibtisch anschließen und die dauerhafte Leistungsaufnahme im Laufe der Zeit erhöhen möchten, ist dieser Ausbauweg ein echtes Plus für das X2 Mini Pro.

Wo das ONEXPLAYER 3 die Nase vorn hat

Der abnehmbare Controller des ONEXPLAYER 3 lässt sich drahtlos koppeln und verwandelt das zentrale Touchpad nach dem Abnehmen in ein Windows-Trackpad. So kann dasselbe Teil sowohl als Gamepad als auch als Eingabegerät für produktives Arbeiten genutzt werden. Zusammen mit dem breiteren TDP-Bereich von 8 W bis 35 W und 180 TOPS KI-Rechenleistung der gesamten Plattform ist das ONEXPLAYER 3 noch stärker auf ein einziges Gerät ausgelegt, das Gaming, leichte KI-Aufgaben und grundlegende Produktivität ohne externes Zubehör abdeckt.

Die endgültige Entscheidung

Wenn dauerhafte Sessions am Schreibtisch und ein zukünftiger Kühlungs-Upgrade wichtig sind, machen die flüssigkeitsgekühlte Version und der austauschbare Akku des X2 Mini Pro zu einer flexibleren Wahl für die langfristige Nutzung. Wenn hingegen ein rundum stimmiges Gerät gefragt ist, das Gaming, schnelle produktive Aufgaben und leichte KI-Arbeiten ohne die Planung von Zubehör oder Ladezyklen bewältigt, bietet das ONEXPLAYER 3 mit seinem integrierten Funktionsumfang und dem breiteren TDP-Bereich direkt aus der Box mehr Möglichkeiten.

Fazit

Gleiches Display, gleiche Größe, aber im Inneren wirklich unterschiedliche Geräte. Die richtige Wahl hängt davon ab, ob Flexibilität bei der Kühlung und dem Akku oder bei der Frage, wie viel ein einziges Gehäuse ohne zusätzliche Komponenten leisten kann, liegen sollte. Die vollständigen technischen Daten und aktuellen Preise finden Sie auf den Produktseiten des ONEXPLAYER 3 und X2 Mini Pro.

Die angegebenen Preise können sich ändern; aktuelle Preise finden Sie im offiziellen ONEXPLAYER Store.

FAQ

Können beide Geräte anspruchsvolle AAA-Spiele ausführen? Ja, beide sind dafür ausgelegt, Titel wie Black Myth: Wukong, Cyberpunk 2077 und Forza Horizon flüssig darzustellen.

Unterstützen beide einen externen Monitor oder ein eGPU-Dock? Ja, beide verfügen über einen voll funktionsfähigen USB4-Anschluss, über den sich ein Monitor, Fernseher oder ein eGPU-Dock wie ONEXGPU anschließen lässt.

Wie lange hält der Akku bei jedem Gerät? Das hängt stark von der TDP und den Helligkeitseinstellungen bei beiden Geräten ab. Bei anspruchsvollen Titeln wie Black Myth: Wukong erreichen ONEXPLAYER-Geräte in der Regel etwa 3 Stunden Spielzeit, bei leichteren Spielen oder Medieninhalten etwa 4 bis über 6 Stunden.

Ist die Hardware von ONEXPLAYER bei beiden Produktlinien zuverlässig? Beide Geräte werden in derselben streng kontrollierten, vollständig überwachten Produktionskette mit einheitlicher Qualitätskontrolle gefertigt und durch ein einjähriges Garantieangebot im offiziellen Store abgesichert.

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